Was bei einer
diagnostischen Untersuchung geschieht.
Die präoperative diagnostische Untersuchung ist der wichtigste medizinische Akt des gesamten Behandlungspfades. Der Lasereingriff dauert 20-30 Sekunden pro Auge. Die Untersuchung dauert ca. 30 Minuten. Dieses Missverhältnis sagt alles: Der Wert liegt in der Diagnose, nicht im chirurgischen Eingriff.
Aber der Weg beginnt vor der Untersuchung. Und geht danach weiter.
Vor der Untersuchung: das Patientenportal
In der Klinik: die Diagnostik
Nach der Untersuchung: Zeit zum Entscheiden
Der Patient erhält in seinem digitalen Portal den vollständigen Messbericht und die klinische Empfehlung. Er kann alles nachlesen, mit wem er möchte besprechen und seine Entscheidung in völliger Autonomie treffen. Wenn er sich entschliesst fortzufahren, vereinbart das Sekretariat den Termin — in der Regel innerhalb von 2-4 Wochen. Wenn er abwarten möchte, bleiben die Daten 6 Monate gültig.
Der Tag des Lasers: nichts wird als selbstverständlich angesehen
Am Tag des Eingriffs wird der Patient nicht direkt in den Laserraum geführt. Er wird von der Optometristin und Dr. Mossa erneut untersucht. Es wird überprüft, ob sich seit der diagnostischen Untersuchung nichts verändert hat: Refraktion, Hornhautzustand, Allgemeinzustand. Der Patient hat Zeit, seine letzten Fragen zu stellen oder eventuelle Zweifel zu äussern. Erst nach dieser Bestätigung wird fortgefahren.
Die Bewertung des präoperativen Offsets
Vor jedem Eingriff führt das AMARIS-System eine Messung namens Offset durch: den Abstand zwischen dem Pupillenzentrum und dem Hornhautscheitel. Dieser Unterschied — oft unter einem halben Millimeter — ist bei jedem Patienten anders und ändert sich zwischen sitzender Position (bei der Untersuchung) und liegender Position (beim Laser). Wenn der Laser den Offset nicht kompensiert, ist die Behandlung dezentriert. Der AMARIS 1050RS misst und kompensiert ihn automatisch vor Beginn der Ablation.
AMARIS 1050RS: der einzige mit Echtzeit-Verifizierung
Der Laser SCHWIND AMARIS 1050RS ist das einzige System weltweit, das eine Reihe von Messungen in Echtzeit, vor, während und nach dem Eingriff in derselben Lasersitzung integriert:
Zyklotorsion — die Rotation des Auges beim Wechsel von sitzender zu liegender Position. Der AMARIS erkennt sie durch Vergleich der Irismarker und kompensiert in Echtzeit: Ohne diese Korrektur wäre die Astigmatismus-Behandlung gegenüber der korrekten Achse verschoben.
Integrierte Pachymetrie — die Hornhautdicke wird vor und nach der Ablation in derselben Sitzung gemessen und bestätigt, dass das entfernte Gewebe genau dem Plan entspricht.
Intraoperatives OCT — die optische Kohärenztomographie überwacht das Hornhautprofil in Echtzeit während der Ablation. Der Chirurg sieht die Hornhaut Schicht für Schicht, während der Laser arbeitet — nicht danach, nicht am nächsten Tag: währenddessen.
7D-Eye-Tracker bei 1050 Hz — verfolgt die Augenbewegungen in 7 Dimensionen (x, y, z, Zyklotorsion, Pupille) tausendmal pro Sekunde. Wenn sich das Auge zu stark bewegt, stoppt der Laser automatisch.
Kein anderer heute verfügbarer Excimer-Laser integriert all diese Messungen in derselben Operationssitzung. Die meisten konkurrierenden Systeme basieren auf Daten, die während der diagnostischen Untersuchung erfasst wurden — Stunden oder Tage vorher — ohne sie zum Zeitpunkt des Eingriffs in Echtzeit zu überprüfen.
Die informierte Einwilligung: ein Akt der Transparenz
Vor jedem Eingriff unterzeichnet der Patient eine informierte Einwilligung. Es ist ein Dokument, das den Ablauf, die erwarteten Ergebnisse und die theoretischen Risiken beschreibt. Dies ist ein obligatorischer Standard in allen chirurgischen Kliniken — es ist keine Besonderheit von uns, sondern eine gesetzliche und berufsethische Anforderung, der sich kein Chirurg entziehen kann.
Die informierte Einwilligung kann beunruhigen, wenn man sie zum ersten Mal liest: Sie listet Szenarien auf, die, so extrem selten sie auch sein mögen, gesetzlich erwähnt werden müssen. Es ist normal, Bedenken zu empfinden.
Warum die Sicherheitsmarge so hoch ist
Unser klinischer Pfad ist ISO 9001 und ISO 13485 zertifiziert — die internationalen Standards für Qualitätsmanagement und Medizinprodukte. Jeder Schritt des Pfades wird nachverfolgt, überprüft und dokumentiert. Der Laser AMARIS 1050RS unterliegt regelmässigen Kontrollen durch SCHWIND und einer zertifizierten periodischen Kalibrierung. Der 7D-Eye-Tracker bei 1050 Hz, das intraoperative OCT und die integrierte Pachymetrie überprüfen jeden Parameter in Echtzeit während der Ablation. Unter diesen Bedingungen ist ein technischer Fehler praktisch unmöglich.
Die informierte Einwilligung und alle rechtlichen Dokumente — Datenschutzinformationen, prä- und postoperative Anweisungen, medikamentöse Therapie — sind immer im Patientenportal verfügbar und können jederzeit heruntergeladen werden.
Jederzeit vor dem Laser hat der Patient das Recht auf Widerruf und vollständige Löschung aller seiner Daten, direkt über das Portal, mit einem einfachen Klick, ohne vorherige Mitteilung. Kein Telefonanruf, keine E-Mail, keine Begründung. Ein Klick.
Nach dem Eingriff: das Portal begleitet Sie
Nach dem Laser erhält der Patient die postoperativen Anweisungen und die medikamentöse Therapie (Augentropfen) direkt von der Optometristin — und findet alles in seinem Patientenportal, jederzeit in seiner Sprache abrufbar. Kein Papier zum Verlieren, keine Zweifel um 23 Uhr zu Hause. Das Portal erinnert an die Kontrollen, die Anweisungen für die Augentropfen und bietet direkten Kontakt zur Klinik.
Was wir suchen — und wen wir ausschliessen
Die Untersuchung ist ein Filter. Wir suchen nach Anomalien, die den Eingriff kontraindizieren: Anzeichen eines Keratokonus (auch subklinisch — die posteriore Tomographie des MS-39 ist empfindlicher als jeder automatische Index), zu dünne Hornhäute für den zu korrigierenden Fehler, beginnender Katarakt, Netzhautpathologien, Erwartungen, die nicht mit dem möglichen Ergebnis übereinstimmen.
Warum die Technologie den Unterschied macht
Ein Augenarzt mit einem Keratometer und einem Ultraschall-Pachymeter misst 4 Krümmungspunkte und 1 Dickenpunkt. Wir messen 25'000 Punkte für Krümmung und Dicke, das vollständige aberrometrische Profil und die prädiktive Simulation des Ergebnisses. Ein subklinischer Keratokonus entgeht dem Keratometer. Er entgeht nicht der MS-39-Tomographie.
Wenn Ihnen die Eignung mit weniger fortgeschrittener Instrumentierung verweigert wurde, kann eine zweite Bewertung mit Tomographie und vollständiger Aberrometrie die Antwort ändern.
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